Die Ritterschaft zur Rudersburg stellt sich vor

 

Im Herbst des Jahres a.d. 2017 haben sich drei Maiden und drei Recken, nach einigen Besuchen von mittelalterlichen Veranstaltungen und etlichen Bechern Met, dazu entschlossen, einen Verein zu gründen.

 

Die Namensgebung verdanken wir einer verfallenen Burganlage in unserer Nachbargemeinde, der "Rudersburg zu Langkampfen", welche um das Jahr 799 das erste mal in der Gemeindechronik erwähnt wurde.

Die Burg war eine sogenannte Fliehburg, vermutlich mit Wohngebäuden, einigen Verteidigungsanlagen und einer Holzpalisade rundherum. Da die "Burg" aus Holz bestand, ist außer einigen Geländebeschaffenheiten leider nichts mehr zu finden.

Nichts desto trotz sehen wir uns jetzt als Ihre Burgfräulein und Burgherren und wollen so verhindern, dass die Anlage in Vergessenheit gerät. Umso mehr noch die alteingesessenen Bewohner in der Umgebung liebevoll immer sagen, "zur Burg hinauf".

 

Darstellerisch sind wir im 9.-10. Jhd. unterwegs. Das heißt fast nach Art der Wikinger. Viel Leder und Fell Bekleidung. Speziell bei den Umzügen legen wir großen Wert darauf, dass wir so gut es eben geht, historisch korrekt unterwegs sind. Natürlich sind wir auch bestens für das Lagerleben gerüstet. Wir betreiben auch Handwerk im Lager, wie Lederarbeiten, Steckerlbrot  backen, Weben und für die kleinen Besucher Perlenbasteln und Reif Wurf.

 

Mit Stand 2019 sind wir ein bunt gemischter Haufen von 19 Recken und Maiden. Somit haben wir in der Gruppe Schwertkämpfer, Speerträger, Bogenschützinnen, Armbrustschützinnen, Köche und Köchinnen und seit kurzem  eine Mundschenkin und nach Bedarf einen Henker.

Natürlich ist bei unserem Lager jedermann herzlich willkommen, ob Ritterkollegen oder Besucher. Bei uns gibt es immer was zu sehen oder zu kosten. Wie auch immer.

 

Die Ritterschaft zur Rudersburg freut sich auf gemeinsame rauschende Feste, Tand und Völlerei, ganz wie es sich gehört.


Blick auf Kirchbichl, Langkampfen und Niederbreitenbach von der Rudersburg aus gesehen.